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	<title>GRÜNE JUGEND Marzahn-Hellersdorf &#187; Wuhle</title>
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		<title>Wuhle &#8230; worum geht es eigentlich?</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2003 16:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[unsere Presseerkl&#228;rung vom 25.05.03 zu diesem Thema ! Die Wuhle trocknet aus &#8211; wo genau liegt das Problem? &#8211; Die Gr&#252;ne Jugend kl&#228;rt auf! Die seit 1995 bekannte Schlie&#223;ung des Kl&#228;rwerkes Falkenberg hat im Oktober 2002 begonnen und wurde im M&#228;rz 2003 beendet. Ca. 90% weniger Wasser werden flie&#223;en (Angabe von Dr. Riesbeck vom 16.10.02). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gjmh.de/2003/wuhle/">unsere Presseerkl&#228;rung vom 25.05.03 zu diesem Thema !</a></p>
<h2>Die Wuhle trocknet aus &#8211; wo genau liegt das Problem? &#8211; Die Gr&#252;ne Jugend kl&#228;rt auf!</h2>
<p>Die seit 1995 bekannte Schlie&#223;ung des Kl&#228;rwerkes Falkenberg hat im Oktober 2002 begonnen und wurde im M&#228;rz 2003 beendet. Ca. 90% weniger Wasser werden flie&#223;en (Angabe von Dr. Riesbeck vom 16.10.02). Der „urspr&#252;ngliche, nat&#252;rliche Zustand“ war vor dem Bau des Kl&#228;rwerksableiters von der Rieselfelderwirtschaft (seit 1886) beeinflusst, dennoch ist das Vorhandensein des Kl&#228;rwerksableiters, der mit dem teilweise auch vorhandenen Wuhlelauf konkurriert, ein weiterer Schritt weg vom nat&#252;rlichen Zustand. Der Kl&#228;rwerksableiter liegt tiefer als die Wuhle, er ist mit einer schwach durchl&#228;ssigen Folie ausgelegt, darauf liegt eine Schotterschicht. Dies und sein schnurgerader Verlauf bis zur Spree machen ihn zum Kanal. Das in ihn eingeleitete Regenwasser wird weiterhin der Wuhle und dem gesamten Talraum entzogen und innerhalb von Stunden in die Spree geleitet. Zugleich ist es m&#246;glich, dass er infolge seiner, tiefer als die Wuhle liegenden, Sohle den Talraum nach dem Prinzip der Melioration entw&#228;ssert und der Wuhle weiteres Wasser entzieht und den Grundwasserspiegel senkt. Die Folgen f&#252;r Natur und Landschaft sind schwerwiegend und unabsehbar.</p>
<p>Von der lokalen Agenda wurde, durch Messungen des Landesgrundwasserdienstes und wasserchemische Untersuchungen, die Verbindung zwischen Wasserstand im Kl&#228;rwerksableiter und dem Wasserstand des 1.Grundwasserleiters nachgewiesen. Der Wasserstand im Weidengrung h&#228;ngt wiederrum ma&#223;geblich vom Wasserstand dieses 1.Grundwasserleiters ab. Die Absenkung des Wasserspiegels im Kl&#228;rwerksableiter hat bisher zu einer Absenkung des 1.Grundwasserspiegels um ca. 1m und damit zum Trockenfallen des Weidengrundes gef&#252;hrt. Da die bis jetzt vorliegenden Vorschl&#228;ge (teilweise von 1999 (lokale Agenda)) bisher von der zust&#228;ndigen Senatsverwaltung ignoriert wurden, l&#228;&#223;t sich der aktuelle Zustand kurzfristig kaum &#228;ndern.  Die aktuellen Planungen sehen die Pr&#252;fung der Vorschl&#228;g bis zum Herbst vor. Im folgenden sollen dann die Planungen durchgef&#252;hrt werden, so dass hoffentlich im n&#228;chsten Fr&#252;hjahr die dringend notwendigen Ma&#223;nahmen durchgef&#252;hrt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Stefan Ziller (info@buero-ziller.de)</p>
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		<title>Wuhle</title>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2003 15:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit gro&#223;er Verwunderung nahm die Gr&#252;ne Jugend Marzahn-Hellersdorf die Abschlussinformation zum Ersuchen der BVV (DS 816/V) des Bezirksstadtrat f&#252;r &#246;kologische Stadtentwicklung, Dr. H. Niemann, vom 22.05.2003 zur Kenntnis. In dieser hei&#223;t es u.a. „Als Biotoptyp sind nicht dauerhaft wasserf&#252;hrende Gew&#228;sser aufgrund ihrer Seltenheit wertvoller als ganzj&#228;hrig wasserf&#252;hrende Teiche.“ und „Eine Gef&#228;hrdung der Amphibien durch Schlie&#223;ung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/download/wuhle.jpg" width="250" ALIGN=LEFT> Mit gro&#223;er Verwunderung nahm die Gr&#252;ne Jugend Marzahn-Hellersdorf die Abschlussinformation zum Ersuchen der BVV (DS 816/V) des Bezirksstadtrat f&#252;r &#246;kologische Stadtentwicklung, Dr. H. Niemann, vom 22.05.2003 zur Kenntnis. In dieser hei&#223;t es u.a. „Als Biotoptyp sind nicht dauerhaft wasserf&#252;hrende Gew&#228;sser aufgrund ihrer Seltenheit wertvoller als ganzj&#228;hrig wasserf&#252;hrende Teiche.“ und „Eine Gef&#228;hrdung der Amphibien durch Schlie&#223;ung des Kl&#228;rwerks ist damit ausgeschlossen.“<br />
Diese Einsch&#228;tzung erscheint uns sehr fragw&#252;rdig. Sowohl Vor-Ort-Besuche als auch die Analyse durch Fachleute des Naturschutzverbandes IG Wuhletal, des NABU und der lokalen Agenda widersprechen der von Dr.Niemann vertretenden Ansicht. Uns ist unverst&#228;ndlich wie die zust&#228;ndige Beh&#246;rde zu ihrer, offensichtlich unzutreffenden, Einsch&#228;tzung kommt.</p>
<p>Wir fordern Dr.Niemann und die zust&#228;ndigen Beh&#246;rden auf, die Bedenken der Naturschutzverb&#228;nde ernst zu nehmen und ihrer Verantwortung f&#252;r Umwelt und B&#252;rger gerecht zu werden. Statt die Situation sch&#246;nzureden, sollten vielmehr die vorhandenen Vorschl&#228;ge zur Rettung der Biotope endlich gepr&#252;ft und umgesetzt werden.</p>
<p>Stefan Ziller (Gr&#252;ne Jugend Marzahn-Hellersdorf)</p>
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