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	<title>GRÜNE JUGEND Marzahn-Hellersdorf &#187; Schule</title>
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		<title>Pressemitteilung der GJMH zur Sch&#252;lerInnendatei</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 21:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus den Erfahrungen der Datenpannen hat die Rot-Rote Koalition im Abgeordnetenhaus nicht gelernt. Schon der Hei&#223;hunger auf Christstollen kann sensibelste Datens&#228;tze in falsche H&#228;nde geraten lassen. “Die Daten der Sch&#252;lerInnen, unter denen so interessante Sachen sind wie Lernmittelbefreiung und nichtdeutsche Herkunftssprache, sind in einer zentralen, elektronischen Datei, egal wie gut auch immer gesichert, niemals hundertprozentig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus den Erfahrungen der Datenpannen hat die Rot-Rote Koalition im Abgeordnetenhaus nicht gelernt. Schon der Hei&#223;hunger auf Christstollen kann sensibelste Datens&#228;tze in falsche H&#228;nde geraten lassen.<br />
“Die Daten der Sch&#252;lerInnen, unter denen so interessante Sachen sind wie Lernmittelbefreiung und nichtdeutsche Herkunftssprache, sind in einer zentralen, elektronischen Datei, egal wie gut auch immer gesichert, niemals hundertprozentig vor fremdem, missbr&#228;uchlichem Zugriff aufgehoben“ erkl&#228;rt dazu Florian Schwabe, datenschutzpolitischer Sprecher der Gr&#252;nen Jugend Marzahn-Hellersdorf. Im Gesetzentwurf werden drei wesentliche Begr&#252;ndungen angef&#252;hrt: Schulschw&#228;nzerei und Kriminalit&#228;t k&#246;nne man damit effektiver bek&#228;mpfen, die Verteilung der LehrerInnen verbessern und Doppelanmeldungen verhindern.<br />
<span id="more-97"></span>Schulschw&#228;nzerei hat verschiedene,vielf&#228;ltige Ursachen und muss nicht zwangsl&#228;ufig zu einer kriminellen Karriere f&#252;hren. Die Sch&#252;lerInnendatei ist kein probates Mittel diesem Ph&#228;nomen Einhalt zu gebieten, weil sich die Gr&#252;nde der Sch&#252;lerInnen zu schw&#228;nzen, bspw. Perspektivlosigkeit, nicht wesentlich &#228;ndern.<br />
Die bessere LehrerInnenverteilung kann man nicht mit einer Sch&#252;lerInnendatei erreichen, sondern nur mit einer besseren Ausstattung des Personals und einheitliches Vorgehen an den Schulen. Die ca 6.000 Doppelanmeldungen sind unseres Erachtens nach, erstens kein zwingender Grund f&#252;r eine Sch&#252;lerInnendatei und des Weiteren ist aus dem<br />
Gesetzentwurf nicht ersichtlich, inwieweit diese denn mit einer Sch&#252;lerInnendatei zu verhindern w&#228;ren.<br />
Vor diesem Hintergrund kann die Sch&#252;lerInnendatei nur abgelehnt werden. Um die 20 Mio. € sind insgesamt f&#252;r dieses Projekt eingeplant. Dieses Geld w&#228;re in kleineren Klassen, j&#252;ngeren LehrerInnen und sanierten und demokratischen Schulen besser angelegt!</p>
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		<title>GJMH f&#252;r Datenschutz von Sch&#252;lern</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 17:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir sind entsetzt &#252;ber die Pl&#228;ne des Rot-Roten Senates. Ein ums andere Mal haben sich in den letzten Monaten Berichte &#252;ber gestohlene Datens&#228;tze von B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern in diesem Land geh&#228;uft, die zeigen, wie viel in diesem Land der Datenschutz z&#228;hlt. Ganz davon abgesehen, sehen wir die "Sch&#252;lerdatei" als einen schweren Eingriff in unsere Freiheiten und Grundrechte an. Es ist unsere Freiheit dorthin zu gehen und dort zu leben und zu lernen, wo wir wollen, frei und unbeschadet von &#220;berwachung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Schueler-id_demoflyer.gif" alt="" />Wir sind entsetzt &#252;ber die Pl&#228;ne des Rot-Roten Senates. Ein ums andere Mal haben sich in den letzten Monaten Berichte &#252;ber gestohlene Datens&#228;tze von B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern in diesem Land geh&#228;uft, die zeigen, wie viel in diesem Land der Datenschutz z&#228;hlt. Ganz davon abgesehen, sehen wir die Sch&#252;lerdatei als einen schweren Eingriff in unsere Freiheiten und Grundrechte an. Es ist unsere Freiheit dorthin zu gehen und dort zu leben und zu lernen, wo wir wollen, frei und unbeschadet von &#220;berwachung.<br />
Die Argumente des Senats sind zweifelhaft und entbehren bei n&#228;here Betrachtung jeder Grundlage. Schulschw&#228;nzerInnen fallen nicht erst in einer zentralen Datei auf, sondern vor Ort, an den Schulen. Straft&#228;terInnen, sofern sie ihren Namen nennen w&#252;rden, w&#252;rden auch ihre Schule nennen. Letztlich spielt es jedoch auch f&#252;r die Strafverfolgung keine Rolle, an welcher Schule ein(e) Straft&#228;terIn unterrichtet wird. Sollte es wider Erwarten trotzdem so sein, dann ist die Viertelstunde, die die Polizei aufwendet, um die Schule zu ermitteln, kein so enormer Mehraufwand f&#252;r die PolizistInnen, dass dadurch eine zentrale Sch&#252;lerdatei gerechtfertigt w&#252;rde.<br />
Aber schon die Vorstellung, dass alle Sch&#252;lerInnen Berlins f&#252;r die Polizei ihre Daten zug&#228;nglich machen sollen, zeigt doch nur eine schleichende Kriminalsierung aller Menschen. Der Staat offenbart seine prinzipielle Angst vor allen, und dass er darauf nur mit &#220;berwachung antworten kann. &#220;berwachung ist jedoch ein repressives Mittel! Sie wird die Lebensumst&#228;nde, die Lernsituation aller Schw&#228;nzerInnen und jugendlichen Kriminellen nicht im Geringsten &#228;ndern k&#246;nnen und ist auch gar nicht dazu gedacht.<br />
<span id="more-69"></span>Auch die Doppelanmeldungen sieht der Senat als ein gravierendes Problem an. Fakt ist aber, dass diese Doppelanmeldungen nur eine solche Fehlverteilung der LehrerInnen verursacht, die im schlimmsten Fall eine LehrerInnenstelle an einer Schule ausmachen k&#246;nnte. 6000 Doppelanmeldungen sind zwar 6000 Doppelanmeldungen zu viel, jedoch eben nur ein viel zu geringer Grund, alle Sch&#252;lerInnen Berlins in eine Datei eintragen zu wollen. Schon nach heutigen M&#246;glichkeiten sind Doppelanmeldung eigentlich ein Ding der Unm&#246;glichkeit und k&#246;nnen nur durch ein Verschulden innerhalb der Verwaltung geschehen, nicht aber durch eines der Sch&#252;lerInnen. Au&#223;erdem w&#252;rde auch eine zentrale Datei am Umstand der Doppelanmeldungen nichts &#228;ndern k&#246;nnen, sondern diese nur &#252;berwachen. Doppelanmeldungen k&#246;nnen im &#220;brigen auch nur dann ein Problem sein, wenn die Anzahl an LehrerInnen viel zu gering ist.<br />
Auch aus finanzieller Sicht begeht der Senat einen Fehler. Nicht nur, dass eine v&#246;llig neue Beh&#246;rde in der Verwaltung geschaffen w&#252;rde, auch die &#220;bermittlung der Datens&#228;tze, durchgef&#252;hrt von den Schulen, bedeutete einen immensen Mehraufwand f&#252;r alle Schulen, f&#252;hrte aber nicht zu mehr LehrerInnen, die viel dringender als neue Sekr&#228;terInnen gebraucht werden! Aus Erfahrung wissen wir, dass aus den Erkenntnissen, die der Senat aus diesen riesigen Datenansammlungen gewinnen w&#252;rde, keine Verbesserung im Schulsystem folgen w&#252;rden.<br />
Wir wollen nicht, dass Sch&#252;lerInnen f&#252;r die verfehlte Schulpolitik der letzten Jahre weiter, und jetzt auch noch mit Ihren Daten, bluten m&#252;ssen! Wir fordern eine Abkehr von allen Ideen der &#220;berwachung von Sch&#252;lerInnen, sondern eine Hinwendung zu einer Bildungspolitik, die auch tats&#228;chlich zu mehr Bildung f&#252;hren wird!</p>
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		<title>B&#252;ndnis gegen Sch&#252;lerdatei des Senats</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 09:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rot-Rote Senat plant die Einf&#252;hrung einer umfangreichen, zentralisierten Sch&#252;lerdatei f&#252;r alle Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Berlins, ganz gleich, ob sie an staatlichen oder privaten Schulen unterrichtet werden. Der Plan sieht vor, damit Informationen zu gewinnen, die er f&#252;r die LehrerInnenverteilung, die Strafverfolgung, die Durchsetzung der Schulpflicht als notwendig erachtet. Tats&#228;chlich hat diese Idee schon zahlreiche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rot-Rote Senat plant die Einf&#252;hrung einer <a class="external text" title="http://www.parlament-berlin.de/ados/16/IIIPlen/vorgang/d16-1931.pdf" rel="nofollow" href="http://www.parlament-berlin.de/ados/16/IIIPlen/vorgang/d16-1931.pdf">umfangreichen, zentralisierten Sch&#252;lerdatei</a> f&#252;r alle Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler Berlins, ganz gleich, ob sie an staatlichen oder privaten Schulen unterrichtet werden. Der Plan sieht vor, damit Informationen zu gewinnen, die er f&#252;r die LehrerInnenverteilung, die Strafverfolgung, die Durchsetzung der Schulpflicht als notwendig erachtet. Tats&#228;chlich hat diese Idee schon zahlreiche KritikerInnen auf den Plan gerufen und zu Unmut in der Sch&#252;ler- und Lehrerschaft gef&#252;hrt. Ein B&#252;ndnis aus VertreterInnen der Sch&#252;lerschaft, &#8220;Safer Privacy&#8221;, des Ak Vorratsdatenspeicherung und der Eltern hat schon einen <a class="external text" title="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Ortsgruppen/Berlin/Arbeitsgruppe/Sch%C3%BCler_ID/Alternativmodell" rel="nofollow" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Ortsgruppen/Berlin/Arbeitsgruppe/Sch%C3%BCler_ID/Alternativmodell">Alternativvorschlag</a> ausgearbeitet. &#8220;Safer Privacy&#8221; hatte schon eine <a class="external text" title="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Ortsgruppen/Berlin/Arbeitsgruppe/Sch%C3%BCler_ID/Resolution" rel="nofollow" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Ortsgruppen/Berlin/Arbeitsgruppe/Sch%C3%BCler_ID/Resolution">Resolution</a> verfasst. Auch Mitglieder der Gr&#252;nen Jugend Marzahn-Hellersdorf sind bei den Aktionen mit dabei.</p>
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