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	<title>GRÜNE JUGEND Marzahn-Hellersdorf &#187; Polizei</title>
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		<title>Gr&#252;ne Jugend Marzahn-Hellersdorf blockiert Nazis in Lichtenberg</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 11:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 6.12.08 marschierten Neonazis wieder durch Lichtenberg um f&#252;r ein &#8220;nationales Jugendzentrum&#8221; zu demonstrieren. Dem stellten sich auch Mitglieder der Gr&#252;nen Jugend Marzahn-Hellersdorf in den Weg. Florian Schwabe berichtet: „Also uns (Clara, Christian und mich) hat man in der Sewanstra&#223;e an die R&#228;nder gedr&#228;ngt und die Nazis vor unseren Augen durchziehen lassen. Dass da von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 6.12.08 marschierten Neonazis wieder durch Lichtenberg um f&#252;r ein &#8220;nationales Jugendzentrum&#8221; zu demonstrieren. Dem stellten sich auch Mitglieder der Gr&#252;nen Jugend Marzahn-Hellersdorf in den Weg.</p>
<p>Florian Schwabe berichtet: „Also uns (Clara, Christian und mich) hat man in der Sewanstra&#223;e an die R&#228;nder gedr&#228;ngt und die Nazis vor unseren Augen durchziehen lassen. Dass da von beiden Seiten geworfen wurde, was geworfen werden konnte, war vorhersehbar. Trotzdem ist die Polizei massiv gegen uns vorgegangen und nicht auch gegen W&#252;rfe aus der Nazidemo.<br />
<span id="more-59"></span><br />
Sewan-/Volkradstra&#223;e kam es zu einer erneuten Sitzblockade. Anstatt die Nazis nach Hause zu schicken, hat die Polizei entschieden, die Nazis durch Volkradstra&#223;e abk&#252;rzen zu lassen, was bedeutete, dass sie nicht mehr durch den Weitlingkiez konnten. Wir waren trotzdem dagegen und sind geblieben, am Ende haben sich auch eine Reihe &#228;lterer Damen, und Frau Emmrich (Bezirksb&#252;rgermeisterin von Lichtenberg) in der Mitte, uns unterst&#252;tzt und sich vor uns hingestellt. Trotzdem r&#228;umte die Polizei und schickte uns die Sewanstra&#223;e weiter hoch, auch unter Einsatz von Wasserwerfern, weil angeblich Flaschen geflogen waren, wovon ich nur eine oder zwei, wenn’s hochkommt, gesehen hab. Mittlerweile wurden einige Container umgeworfen und einiges Zeugs von den DemonstrantInnen auf die Stra&#223;e geschafft, was die Polizei wieder mit Wasser beantwortete. Die Leute zerstreuten sich in alle Winde und Seitenstra&#223;en. Gegen 17 war ich dann wieder auf dem R&#252;ckweg Richtung S+U Lichtenberg, wohin noch einige Leute mitliefen, zwischendurch haben wir auch die Nazis mal wiedergesehen.<br />
Also insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Polizei v&#246;llig eskalierend vorgegangen ist und mit verantwortlich war, f&#252;r die Ausschreitungen.“</p>
<p>Christian Fender (Bezirksverordneter Marzahn-Hellersdorf), der ebenfalls unter den DemonstrantInnen gegen den Naziaufmarsch war, meint dazu:<br />
&#8220;Schon im Vorfeld gab es Verbote von Gegendemonstrationen, mit dem Argument, dass die Nazis st&#246;rungsfrei marschieren k&#246;nnen. Das ist v&#246;llig unverst&#228;ndlich. Nichts gegen die Demonstrationsfreiheit und nichts dagegen, dass die Polizei versucht die Nazis vor Gewalt zu sch&#252;tzen, aber hey, der Gegenprotest geh&#246;rt auch in den Bereich Demonstrationsfreiheit.<br />
Die Auflagen der Polizei v&#246;llig abseits und zu ganz anderen Zeiten zu protestieren waren ein Witz und total realit&#228;tsfremd. Es war klar, dass es genug Menschen geben wird, die das nicht akzeptieren werden und so gezwungen sind gegen Regeln zu versto&#223;en um ihren Protest Ausdruck zu verleihen.<br />
Fazit: die Polizei hat v&#246;llig versagt mit ihren Entscheidungen, ihrer Taktik und dem individuellem Verhalten.<br />
Die Brutalit&#228;t der Polizei f&#252;hrte zwangsl&#228;ufig zur Eskalation. Das Verhalten der Polizei muss sich grundlegend &#228;ndern. B&#252;rgerschaftliches Engagement und Protest gegen Rechtsextremismus muss unterst&#252;tzt und nicht kriminalisiert werden.&#8221;</p>
<p>Einen ausf&#252;hrlichen Bericht zur Sache gibt&#8217;s auf Christians Homepage: www.christianfender.de</p>
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