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GJMH
25Mai

Wuhle

Mit großer Verwunderung nahm die Grüne Jugend Marzahn-Hellersdorf die Abschlussinformation zum Ersuchen der BVV (DS 816/V) des Bezirksstadtrat für ökologische Stadtentwicklung, Dr. H. Niemann, vom 22.05.2003 zur Kenntnis. In dieser heißt es u.a. „Als Biotoptyp sind nicht dauerhaft wasserführende Gewässer aufgrund ihrer Seltenheit wertvoller als ganzjährig wasserführende Teiche.“ und „Eine Gefährdung der Amphibien durch Schließung des Klärwerks ist damit ausgeschlossen.“
Diese Einschätzung erscheint uns sehr fragwürdig. Sowohl Vor-Ort-Besuche als auch die Analyse durch Fachleute des Naturschutzverbandes IG Wuhletal, des NABU und der lokalen Agenda widersprechen der von Dr.Niemann vertretenden Ansicht. Uns ist unverständlich wie die zuständige Behörde zu ihrer, offensichtlich unzutreffenden, Einschätzung kommt.

Wir fordern Dr.Niemann und die zuständigen Behörden auf, die Bedenken der Naturschutzverbände ernst zu nehmen und ihrer Verantwortung für Umwelt und Bürger gerecht zu werden. Statt die Situation schönzureden, sollten vielmehr die vorhandenen Vorschläge zur Rettung der Biotope endlich geprüft und umgesetzt werden.

Stefan Ziller (Grüne Jugend Marzahn-Hellersdorf)

24Mai

Rock für Links

Grün Rockt!

Fotos gibt weiter unten unsere Flyer könnt ihr hier runterladen (als PDF): Außen bzw. Innen!

Die Chill-Out-Area der Grünen Jugend Marzahn-Hellersdorf auf dem diesjährigen Rock für Links – Festival war ein voller Erfolg! Das eintägige Musikereignis – diesmal auf der Freifläche am U-Bhf. Cottbusser Platz – lockte am 17.Mai mit namhaften Bands wie z.B. ElviRa, den Gingseng Bonbons und Dropped trotz des schlechten Wetters viele Mitwipper, Mittänzer und Zuhörer an.
Als um 14:00 Uhr “Dropped” als erste Band die Gitarre und die Drum-Sticks in die Hände nahm, war auch unser großes, offenes Zelt mit Strohballen aufgebaut. Es bot viel Platz zum Chillen und Abhängen – “Fairer chillen, Grüner leben”. Inhaltlich machten wir unter dem Motto “Rock’n Fair” Werbung für ein grüneres Leben durch die Nutzung regenerativer Energien und dem Kauf ökologischer und fair gehandelter Produkte. Reißenden Absatz fanden die immer wieder gern genommenen “GrüneJugend-Druckverschluß-Beutel”, die sich super für allerlei Zeugs eignen und die dazu passenden Tipp-Blöcke.
Da wurde sogar der [solid] neidisch ;-) , der leider “nur” mit Kondomen und Feuerzeugen aufwarten konnte. Alles in allem ein recht grüner, wenn auch nasser Erfolg! Bis zum nächsten Jahr!





15Mrz

Tag X – Aktion

Hier findet ihr unseren Flyer und Bilder der Aktion. Weiter unten unsere Pressemitteilung!


Christian Wagner und Miriam Kuck, Sprecher der Grünen Jugend Marzahn-Hellersdorf und Bjoern Tielebein, Bezirksgeschäftsführer von [`solid] – PDS-Jugend Marzahn/Hellersdorf, erklären für ihre Bezirksverbände:

Ein Krieg gegen den Irak ist keinesfalls ein Mittel, Saddam Hussein zu entwaffnen. Die USA haben in den letzten Tagen überdeutlich gezeigt, dass Krieg für sie nicht mehr ein Frage des „Wie“ sondern nur noch des „Wann“ ist. Ein US-amerikanischer Angriffskrieg auf den Irak erscheint unabwendbar. Damit stellen die USA die UNO und einen Friedensweg in Frage.

Trotz dem wir auf eine friedliche Lösung hoffen, rufen die Grüne Jugend Marzahn-Hellersdorf und [`solid] – PDS-Jugend Marzahn/Hellersdorf dazu auf, am Tag X (Tag des Angriffes auf den Irak) seinen und ihren Protest lautstark am Peacezeichen (Hellersdorfer Str./Alte Hellersdorfer Str.) zu zeigen. Geschlossen werden wir dann zur zentralen Antikriegsdemonstration am Alexanderplatz zu 18 Uhr fahren. Auch in Marzahn-Hellersdorf muss ein Zeichen gegen Krieg gesetzt werden.

Krieg und Gewalt dürfen niemals – auch nicht „das letzte“ – Mittel friedenspolitischer Bemühungen sein.

Die Jugendorganisationen Grüne Jugend Marzahn-Hellersdorf und [`solid] – PDS-Jugend Marzahn/Hellersdorf bekennen sich klar zu friedlichen Lösungen internationaler Konflikte und fordern die Bundesregierung auf, ihren Friedenskurs auch in Fragen von Überflugsrechten im Falle eines Krieges aufrecht zu halten.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Wagner (Sprecher GJMH), Miriam Kuck (Sprecherin GJMH), Bjoern Tielebein (Bezirksgeschäftsführer Solid)

12Jan

Grüne Jugend Marzahn-Hellersdorf gegen den Irakkrieg

Wir, die Grüne Jugend Marzahn-Hellersdorf lehnen einen Irakkrieg weiterhin strikt ab. Wir glauben nicht, dass die vorhandenen Probleme im Irak durch einen Krieg gelöst werden können. Mit Besorgnis sehen wir die Entwicklung des andauernden Truppenaufmarsches in der Golfregion und fordern deshalb, dass der mögliche Irakkrieg durch aktiven Widerstand aller Menschen noch verhindert wird.

Die unterschiedliche Behandlung von Nordkorea und dem Irak weckt Zweifel an der Begründung, es gehe nur darum, die Welt vor Massenvernichtungswaffen zu bewahren. Nordkorea hat zugegeben an einem Atomwaffenprogramm zu arbeiten und ist im Besitz weitreichender Raketen.

Dennoch setzt die US-Regierung in diesem Fall auf diplomatische Mittel. Demgegenüber bestreitet der Irak, solche Waffen zu besitzen (was die UN-Inspektoren bis jetzt auch noch nicht widerlegt haben). Trotzdem setzen die USA im Fall Irak von Anfang an auf militärische Gewalt. Dies lässt für uns nur den Schluss zu, dass die US-Regierung den Krieg auch führt, um regionale Interessen (z.B. den gesicherten Zugang zu den Ölreserven des Irak) gewaltsam durchzusetzen.
Es liegen keine Anzeichen vor, dass der Irak die Vereinigten Staaten in irgendeiner Form bedroht oder angegriffen habe. Daher gibt es keinen Grund, sich vor dem Irak zu verteidigen.

Sie widerspricht klar dem in Artikel 2 Absatz 4 der UN-Charta ausgesprochenen Verbot jeglichen Angriffskriegs und ist somit völkerrechtswidrig. Als 1986 die damalige Regierung der USA ihre Bombenangriffe auf Tripolis als “präventive Verteidigung gegen den Terrorismus” zu rechtfertigen versuchte, wurde dies vom Weltsicherheitsrat als völkerrechtswidrige Angriffshandlung zurückgewiesen.

Deshalb lehnen wir eine aktive Beteiligung deutscher Soldaten ebenso ab, wie eine indirekte Beteiligung durch die Genehmigung von Überflugrechten. Auch ein diesbezügliches “deutsches Ja” im UN-Sicherheitsrat halten wir für verkehrt und nicht mit dem Grundgesetz zu vereinbaren:

(Artikel §26 GG Absatz 1) “Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.”

Aufgrund dieser klaren Regelung des Grundgesetzes muss die Bundesregierung den USA und allen an einem möglichen Angriff auf den Irak beteiligten Nationen jegliche Unterstützung verwehren. Falls dies nicht geschieht, ist die Bundesregierung laut Grundgesetz unter Strafe zu stellen. Wir unterstützen für diesen Fall alle Klagen in unserem Sinne gegen die Bundesregierung.
Des Weiteren ist für jeden, der das Grundgesetz in dieser Form bricht, kein Platz in einer Grünen Partei:

(Bundessatzung §18 Absatz 3) “Ein Mitglied, das vorsätzlich gegen die Satzung oder gegen Grundsätze oder Ordnungen von Bündnis 90 / Die Grünen verstößt und der Partei damit schweren Schaden zufügt, kann ausgeschlossen werden.”

Wir fordern die Bundesregierung, Bundeskanzler Gerhard Schröder und Bundesaußenminister Joschka Fischer auf, die deutsche Außenpolitik basierend auf dem Grundgesetz zu führen und daher alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, einen Krieg oder zumindest eine deutsche Unterstützung eines verfassungswidrigen Angriffskrieges zu verhindern.

Grüne Jugend Marzahn-Hellersdorf

07Jan

Wir unterstützen die Aktion "Gegen den Irak- Krieg"

Gegen den Irak- Krieg

Gegen jeden Krieg durch ständiges öffentliches Bekenntnis. Diese Möglichkeit wird durch das Symbol der Friedenstaube gegeben. Dieses Symbol muss in der heutigen Zeit ständig präsent sein. Schließt Euch dieser Initiative an, es ist eine Initiative von vielen aber so vielfältig muss der Kampf für den Frieden geführt werden.

Das Symbol der Friedenstaube im aktiven Friedenskampf – lebt vom Mitmachen

1. Einsatz im Internet
- einbinden auf der Homepage
- versenden an Freunde und Bekannte mit und ohne Begleittext per E- Mail
- versenden an Abgeordnete des Europaparlaments, des Bundestages und des Landtages
- versenden an Freunde und Organisationen im Ausland – Friedenskampf muss global geführt werden

2. Einsatz als Aufkleber
- an die Fensterscheiben zur Straße
- an das Auto (das Eigene)
- auf den Terminplaner
- auf die Federtasche oder Schulmappe
- auf das Schutzblech des Fahrrades
- auf politische Plakate

Weitere Ideen teilt uns bitte mit.

Das Symbol muss der Anstoß zum Gespräch sein, die Erscheinung als Massensymbol soll eine ständige Demonstration gegen den Krieg sein.

Wer keine Möglichkeit hat, sich einen Aufkleber anzufertigen, dem haben wir eine Möglichkeit geschaffen. Die Firma Fortuna-Werbung hat sich bereit erklärt Aufkleber anzufertigen und zu versenden. Bedingungen unter: www.fortuna-werbung.de

Wer die Friedenstaube – Nein zum Irak-Krieg auf seiner Homepage unterbringt, kann sich hier auf der Liste eintragen lassen. Wir überprüfen die Einbindung und tragen ständig nach.

Dazu ist eine e-Mail nötig, wenn Ihr es wünscht mit einer kurzen Vorstellung eurer Homepage (max.50 Wörter): E-Mail senden



Wir unterstützen die Aktion der PDS-Seelow.

30Dez

Aktionstag Globalisierung

Am 21.12.2002 veranstaltete die Grüne Jugend Marzahn-Hellersdorf einen Aktionstag zum Thema Globalisierung!

Hier findet ihr lesenswertes & Info’s zum Thema Globalisierung und das
Positionspapier der Grünen Jugend Berlin zu GATS!

Dazu seht ihr hier Foto’s und unsere Flyer von der Aktion!





29Dez

Positionspapier der Grünen Jugend Berlin zu GATS

STOPPT DAS GATS! – Abkommen zur Liberalisierung von Dienstleistungen führt in eine Sackgasse

Welche Dienstleistungen haben Sie heute schon konsumiert?
- In der Schule gewesen oder studiert?
- Wasserhahn aufgedreht und Hände gewaschen?
- Beim Arzt gewesen oder Medikamente gekauft?

Über die Liberalisierung u.a. dieser alltäglichen und selbstverständlichen Dienstleistungen wird aktuell in der Welthandelsorganisation (WTO) verhandelt. Dies bedeutet, dass bestimmte Dienstleistungsbereiche, die vorher für konkurrierende Anbieter unzugänglich waren, nun für die Privatwirtschaft geöffnet werden.

Die Grüne Jugend Berlin lehnt dies aus folgenden Gründen ab:

- Die GATS-Verhandlungen sind intransparent und undemokratisch, denn Entscheidungen werden hinter verschlossenen Türen ohne Einbeziehung der BürgerInnen und Parlamente gefällt!

- Die Versorgung mit öffentlichen Dienstleistungen wie Bildung, Wasser und Gesundheit muss für jede(n) Bürger(in) gewährleistet sein und darf somit keinen Profitinteressen unterliegen!

- Durch politische und wirtschaftlichen Druck ist die Position der Entwicklungsländer in den GATS-Verhandlungen stark geschwächt. Gerade im Dienstleistungssektor können die Entwicklungsländer auf einem freiem Markt nicht mit weltweit agierenden Konzernen konkurrieren und drohen zum „Schneeball“ dieser zu werden! Dies wird das schon bestehende Nord-Süd-Gefälle weiter vertiefen.

Bis zum 31. März 2003 müssen die WTO-Mitgliedsstaaten ihre Angebote (offers) bezüglich der Liberalisierung von bestimmten öffentlichen Dienstleistungssektoren der anderen Mitgliedsstaaten bei der WTO einreichen. Einmal von WTO-Ländern zugestandene Öffnungen bestimmter Dienstleistungsbereiche sind auf Grund des völkerrechtlichen Stellenwertes des GATS faktisch unumkehrbar.

Deshalb ist das GATS-Abkommen eine Einbahnstrasse, die in einer sozialen Sackgasse enden wird.

Die Grüne Jugend Berlin fordert eine Veröffentlichung aller schon gemachten und geplanten Angebote und Forderungen. Wir verlangen, dass die BürgerInnen in die Verhandlungen miteinbezogen werden und diese dadurch mitgestalten können. Desweiteren halten wir eine weitergehende Liberalisierung und Privatisierung in bestimmten sozialen Bereichen wie Bildung, Wasserversorgung und Gesundheit für falsch und fordern die Regierungen und die WTO auf, diese Sektoren aus den Verhandlungen auszuklammern.

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